Update vom 24.11.20

 

Ulla Duschau-Wicke hat mir ein Wimmelbild mit Künstlerpostkarte geschickt.

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Ohne Kunst ist es farblos

Am 5.11.2020 habe ich meine 1. Künstlerpostkarte ver-schickt.

Ich werde in den nächsten Wochen weitere Karten an Freunde, Verwandt und Künstler senden und hoffe auf gemalte Unikate als Antwort.

Jede Karte wird signiert, nummeriert, dokumentiert und auf dieser Website veröffentlicht, auch jede Antwort-karte. Sehr würde ich mich über einen Hinweis/Link auf den Websites der Empfänger freuen.

Hier geht es zu den einzelnen Karten. Die Seite wird lau-fend ergänzt.

Und hier zum Gästebuch für diese Aktion

 

Mit dieser Aktion möchte ich Farbe in die Corona-zeit bringen und eine Kommunikation außerhalb der sozialen Netzwerke anstoßen. 

Die Idee dazu kam mir, als ich im Netz Künstler-postkarten von der Zeit vor dem 1. Weltkrieg gesehen habe. Mehrere Museen haben dieser "kleinen" Kunst Ausstellungen gewidmet.

Ganz wichtig war aber auch ein Telefonat mit einer Freundin aus Schultagen. Während wir miteinander sprachen, kam mir der Gedanke, ihr eine von meinen Karten zu schicken.

 

Kommunikation fördert Kreativität

 

Eine besondere Aktion starte ich mit dem
Studio RuthEECordes.

Bis Ende November schicke ich täglich ein Karte an das Studio. Diese werden dort ausgestellt und können auch gekauft werden.

 

 

 

Text im Studio RuthEECordes

Kunst macht Kommunikation

Corona hat unsere Kommunikation auf die sozialen Medien begrenzt. Internet und Telefon, mehr ist kaum möglich. Dabei ist es für uns lebenswichtig, mit unseren Freunden, Verwandten und Kollegen im Austausch zu bleiben.

Postkarten sind aus der Mode gekommen, nicht einmal als Urlaubsgruß können sie noch neben whatsapp und Co. bestehen.

Mit meinen Künstlerpostkarten möchte ich diese „altmodische“ Art der Kommunikation wiederbeleben und gleichzeitig auch auf die Notwendigkeit von Kunst hinweisen.

In allen menschlichen Kulturen gibt es Kunst, überall wird gemalt und musiziert. Es scheint sich um ein Grundbedürfnis für uns zu handeln. Ohne Kunst, ohne Farbe, ohne Musik verkümmern wir.

Postkarten gibt es seit 1870. Die 1. belegte Künstlerpostkarte schrieb 1880 der Maler Philipp Franck an seine Schwester.

Die Künstler der Brücke und auch der blaue Reiter schrieben sich untereinander viele Künstlerpostkarten. In den letzten Jahren wurden diese in verschiedenen Ausstellungen gezeigt. Sie liefern auch immer wieder Material für Forschungen oder geben Hinweise auf verschollene Bilder. Der 1. Weltkrieg beendete diese Form der Künstlerkommunikation weitestgehend.

Starten wir sie neu. Jedes gemalte Unikat, dass mich erreicht, wird beantwortet.

Ohne Kunst ist es grau

Text im Studio RuthEECordes